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Zu viele Bewerbe und Ereignisse, um alles in Worte zu fassen!

Trotzdem ein Versuch von Sonja Kümmel

Auch wenn Ihr schon länger nichts mehr von mir zu lesen bekommen habt, wir waren wirklich fleißig unterwegs dieses Jahr. Nach der Challenge in St. Pölten gab es nämlich den Heimtriathlon am Neufelder See. Dieser Bewerb ist für uns immer speziell. Da geht es nicht vorrangig ums Teilnehmen, sondern auch darum, am reibungslosen Ablauf mitzuhelfen.

Trotzdem, den Auftakt machte Tobias mit dem Start am Samstag, 11.6. bei Schüler B, danach stürzte sich Magdalena bei Schüler C in die Fluten. Trotz der starken nationalen und internationalen Konkurrenz gelang es unseren beiden, wertvolle Punkte für den NÖTRV-Cup zu sammeln.



Der restliche Tag stand ganz im Zeichen der Startnummernausgabe und Labestellenbetreuung 😊. Am Sonntag versuchte dann Marco in der Olympischen Distanz seinen Trainingserfolg festzumachen, stand ihm bald die erste Halbdistanz am Walchsee bevor.


Eine Premiere in doppelter Hinsicht gab es am 18.6. Zum ersten Mal nahmen unsere Kinder am Triathlon in Langau teil. Und die Teilnahme hat sich definitiv ausgezahlt, erreichten doch beide das Stockerl und belegten jeweils den 2. Platz – ein Erfolg zum richtigen Zeitpunkt!




Und auch ich hatte mich kurzfristig entschlossen und mich zur Sprintdistanz angemeldet. Als starke Brustschwimmerin konnte ich hier gut mithalten, im Rennradfahren steckt definitiv Verbesserungspotential und Laufen – das einzige, das ich wirklich regelmäßig trainiere – war jenseits von Gut und Böse. Dieses Gefühl, keine Beine bzw. Füße mehr zu haben, wenn man vom Rad absteigt, ist schon erschreckend – Koppeltraining macht da wirklich Sinn.




Mein Fazit aus der Teilnahme: ich habe vor meinen Kindern angesichts ihrer Leistungen den größten Respekt!


Und dann endlich, am Wochenende 25.+26.6. fand die Challenge Walchsee statt. Zwei Tage mit insgesamt 5 Bewerben für unsere Familie. Den Beginn machten Magdalena und Tobias mit einem Aquathlon bei Schüler B und C. Hier konnten sich die beiden mit den national stärksten Triathleten ihrer Klassen messen. Gemeinsam mit Valentina Leirer und Finn Pekarek von den Triheroes gingen unsere beiden dann am Samstag kurz nach Mittag noch als Staffel für Niederösterreich an den Start. Mittlerweile kochte nicht nur die Stimmung am Walchsee, sondern auch das Trinkwasser in den Flaschen 😉





Den Abschluss des Tages durften dann wir Damen bei der Women’s Challenge machen – s. Bericht von Erika. Und – obwohl ich als Betreuerin meiner Kids bereits müde Beine hatte - bin ich mit meinem Lauf um den schönen Walchsee sehr zufrieden.

Und dann war er da, der große Tag, an dem Marco seine erste Halbdistanz absolvieren wollte. Das Training in der Vorbereitung war – bis auf eine Unterbrechung wegen Gehirnerschütterung – gut verlaufen. Er hatte sich vorab nicht geäußert, aber ich war mir sehr sicher, dass er ein gutes Ergebnis abliefern würde.

Schon seine Schwimmzeit war grandios – er war für die Fans des Vereins, die brav von allen Fotos machen wollten – zu schnell vorbei. Die 90 km auf dem Rennrad schienen – trotz der nicht zu vernachlässigenden Höhenmeter - kein Problem für ihn darzustellen. Auch hier war er schneller als seine Fans beim Wechseln vom Gasthaus an die Strecke. Den Halbmarathon lief Marco souverän trotz Hitze und konnte so tatsächlich den Vereinsmeistertitel ergattern.

Seine erste Wortmeldung zu mir im Ziel war: „Sag mir wer ist so blöd und tut sowas freiwillig?!“ Ein paar Minuten später aber gewann schon die Euphorie Oberhand! Dieses Rennen war ein Auftakt für weitere, die da noch kommen werden und bereits in Planung sind!





Nach einer kleinen Pause ging es dann am 3. Juli-Wochenende nach Wallsee zum Gaudimann. Tobias startete wieder sowohl in der Einzeldisziplin Schüler B als auch bei der Bundesländerstaffel. Magdalena musste krankheitsbedingt leider passen. Marco und ich waren dieses Mal dran mit der Premiere, an einer Staffel teilzunehmen. Gemeinsam mit Iris Plankh von den Triheroins gingen wir als Supamanstaffel an den Start. Marco als erster mit einer hervorragende Schwimmzeit, übergab an Iris, die ihre beabsichtigte Radzeit erreicht hatte. Und ich habe mich dann als Läuferin mit den Gefühlsregungen von: ‚geht eh‘ über ‚ich sterbe‘ bis hin zu ‚geht wieder‘ ins Ziel gerettet.





Und da wir anscheinend noch nicht ausgelastet genug sind, haben wir – Marco und ich - letzte Woche von Donnerstag bis Samstag an einem Event der besonderen Art teilgenommen. Für mich war es bereits die fünfte Teilnahme an der Wallfahrt von Arbesbach im Waldviertel nach Mariazell, Marco ging das erste Mal mit. Am ersten Tag ging es über eine gut 50 km lange Strecke bis Oberegging bei Ybbs. Am Freitag folgte dann der Teil mit den meisten Höhenmetern über ca. 43 km. Bis Erlaufboden sind wir da marschiert. Samstag ist dann eigentlich nur mehr ein Klacks mit gut 20 km die Ötschergräben entlang, am Erlaufsee vorbei bis Mariazell. Eine Strecke von insgesamt 120 zurückgelegt in rund 2,5 Tagen. Fordernd, aber beeindruckend.

Aber was hat Wallfahrt mit Triathlon zu tun? Für beides musst du dich vorbereiten, beides fordert deine Kraft, beides kann dich immens bereichern, durch die Erfahrung, was du schaffen kannst, durch die Kraft, die du in dir finden kannst. Und wie wertvoll sind die Menschen, denen du begegnest bzw. die mit dir Seite an Seite gehen!



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