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Ein Mekka für Triathleten

[von HP] Wer regelmäßig, gerne und viel Sport betreibt, kann sich sicher auch für einen Sporturlaub, alias Trainingslager, erwärmen. Müssen tut man nicht, aber ohne Zeitdruck nur das tun was man gerne macht, kann schon was. Wenn's dann auch noch an einem Ort stattfindet wo's definitiv wärmer ist als daheim und die Möglichkeiten schier endlos scheinen, macht es so richtig Spaß!


Kurzum es war wieder mal soweit nach einem missglückten Versuch 2020, nach wenigen Tagen saßen wir im 1. Lockdown fest und dem Corona bedingten Ausfall 2021, starteten Evi und ich am frühen Morgen des 7.3.22 zu unserer Lieblingsdestination in Sachen Sport, Club La Santa auf Lanzarote, oder das BSFZ Südstadt am Meer.


Empfangen wurden wir mit Sonne und angenehmen 20 Grad. Rasch vom Flughafen zum Hotel, Einchecken und gleich mal den mitgebrachten Liebling (Zeitfahrrad) fertig machen. Nach einem kurzen Besuch bei der Bike Station, Luft für die Reifen und anschließender Kalibrierung der Wattmesspedale war das gute Stück, ready.

Da der Tag aber noch nicht zu Ende war, wurde auch gleich der neue Neo, erstanden beim Vienna Triathlon, mit einer herrlichen Runde in der Lagune vor dem Club eingeweiht. Wassertemperatur ca. 18 Grad.

Der Abend wurde dann damit verbracht die Speicher zu füllen und sich intensiv mit den "Überlegungen" von Coach Harry Arrocker für die nächsten Tage auseinander zu setzen.


Die gesamte erste Woche hatten wir perfekte Bedingungen, Temperaturen um die 20 Grad, viel Sonne und gleichmäßigen nicht zu starken Wind.

Während ich also meine Runden auf der Insel drehte, Km und Hm sammelte und nebenbei ein wenig Schwimmen, Laufen und Stabilität, nach Plan, einbaute, absolvierte Evi regelmäßig Laufkilometer und konsumierte verschiedene im Club angebotene Gruppenfitnessprogramme. Alles im Angebot Inklusive. Nach getaner "Arbeit" trafen wir uns dann immer nachmittags am Pool zur Relaxation.


Nach einer Woche erwachte dann plötzlich Aeolus, Gott des Windes, und begann beim Wetter ein mächtiges Wörtchen mitzureden. Bei Windgeschwindigkeiten von 50km/h war das Radfahren nicht mehr ratsam. In der Ebene, oder bergauf wäre es ja nur anstrengend. Nachdem es nach jedem bergauf Stück, aber auch wieder bergab geht und das teilweise recht flott, wäre es mit dem böigen Wind richtig gefährlich geworden, denn wer auf der Insel von der Straße abkommt, landet in keiner Wiese sondern definitiv in scharfkantigem Lavagestein.


Also kurze Kontaktaufnahme mit dem Coach und den Plan ein wenig angepasst.

Montag absolvierte ich die 4,5 km Freiwasserschwimmen noch wie geplant, oder sagen wir annähernd geplant. Trotz der geschützten Lage in der Lagune gab es mächtig Wellen und geschlucktes Salzwasser. Hin und her geworfen, wie eine Nussschale erinnerte mich das definitiv an den IM70.3 Pula 2017.


Nach 3 Tagen, einer davon Ruhetag mit nur einer kurzen Schwimmeinheit im Pool, hatten sich der Wind und somit das Wetter wieder einigermaßen beruhigt. Was gut war denn nun standen an 3 Tagen die härtesten Einheiten am Programm. 160km Rad inkl. VO2 max. Intervalle, 80km Rad + 16km Koppellauf inkl. Tempointervalle und die Königsetappe über 200km.


Durch braves Heimtraining gut vorbereitet und im Trainingslager langsam aufgebaut, war dies aber vor allem eins, große Freude und viel Spaß!

Somit kann ich am Ende wieder mal ein positives Resümee ziehen und diese Form von Urlaub unabhängig der sportlichen Ziele nur wärmstens empfehlen.

euer HP




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